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90. Geburtstag und 10. Todestag von Mstislaw Rostropowitsch

„Musik ist mein Hobby“, soll Mstislaw Rostropowitsch einmal in seiner wundervoll charmanten und oft so gutgelaunten Art gesagt haben. Rostropowitsch spielte mit Leib und Seele, er war ein Vollblutmusiker, der sich für Komponisten, Dirigenten, Interpreten, Schüler und Studenten, aber auch für Veranstalter in gleichem Maße interessierte. Am 27. März 2017 gedenken wir des 90. Geburtstags von Mstislaw Rostropowitsch und gleichsam auch seines 10. Todestags.

Am 27. April 2007 nämlich war Rostropowitsch, nur einen Monat nach seinem achtzigsten Geburtstag, in Moskau im Alter von 80 Jahren verstorben.

„Ich bin der glücklichste Mensch“, gestand Rostropowitsch ebenfalls einmal. „Was ich erlebt habe, hat kein Mensch erlebt, aber ich war auf alles vorbereitet.“ Komponisten aus aller Welt, vor allem aber die russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts schrieben über 70 Widmungskompositionen für Mstislaw Rostropowitsch. In den Jahren 1950 bis 1952 entstand zum Beispiel in engster Zusammenarbeit von Rostropowitsch und Sergej Prokofjew die Sinfonia concertante für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125. Rostropowitsch war auch der Solist der gefeierten Moskauer Uraufführung dieses Werkes. Prokofjews nicht mehr vollendetes Concertino für Violoncello und Orchester op. 128 ergänzte Rostropowitsch nach dem Tod des Komponisten.

Nicht minder beeindruckt von Rostropowitschs einzigartigem Cellospiel war Dmitri Schostakowitsch. Im Gegensatz zu Prokofjew ließ er den Cellisten jedoch keinen Blick in die Partitur werfen, bevor er nicht die letzte Note seines Violoncellokonzerts Nr. 1 zu Papier gebracht hatte. Alfred Schnittke widmete sein Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 Mstislaw Rostropowitsch, den er als „eine der wenigen richtungsweisenden Gestalten der musikalischen Gegenwart“ bezeichnete.“

 

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