Grigori Frid, Moritz Eggert, Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew belegen hohe Ränge in der Werkstatistik 2015/16

Grigori Frids eindrucksvolle Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ hat gemäß Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins in der Saison 2015/16 nach „Peter Grimes“ von Benjamin Britten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die zweithöchsten Inszenierungszahlen aller zeitgenössischen Opern erreicht. In demselben Zeitraum schaffte es zudem Moritz Eggerts Oper „Terra Nova oder Das Weiße Leben“ mit knapp 4.600 Besuchern in die Top Ten der Musiktheater-Uraufführungen mit den höchsten Zuschauerzahlen.

Im Ballettbereich stand auch in der Saison 2015/16 Sergej Prokofjews Klassiker „Romeo und Julia“ ganz oben in den Statistiken. So erreichte allein John Crankos Choreographie bei den Zuschauerzahlen die zweithöchste Platzierung (nach Crankos „Onegin“). Außerdem kam Rudolf Nurejews Choreographie des Balletts „Don Quixote“ von Ludwig Minkus in der Orchesterfassung von John Lanchbery auf einen beachtlichen 8. Platz. John Neumeier war in der Saison 2015/16 in Deutschland, Österreich und der Schweiz der Choreograph mit den mit Abstand höchsten Inszenierungs-, Aufführungs- und Zuschauerzahlen. 15.477 Zuschauer sahen sein Ballett „Peer Gynt“, zu dem der 1998 verstorbene Komponist Alfred Schnittke die Musik schrieb, und in seiner Neukreation „Duse“ mit Musik von Arvo Pärt und Benjamin Britten wurden 16.650 Besucher registriert.

 

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